
Im Rahmen des Ferienprogramms, das der TSV Röttenbach angeboten hatte, ging es zum „Schnittlinger Loch“. Zu erkunden gab es aber kein tiefes Loch sondern ein wildromantisches Klettergebiet in der Nähe von Spalt. Die Begleiterinnen Thekla Singer und Elisabeth Kocher forderten die Kinder auf, die Treppenstufen auf dem Weg nach unten zu zählen. Ob 101 oder 104 hängt davon ab, ob auch die Wurzelstufen mitgezählt werden, aber egal. Auf jeden Fall gab es bei den heißen Temperaturen erstmal eine Trinkpause. Im seichten Wasser des Hatzelbach hatte jemand einen Frosch entdeckt, den jeder bestaunen durfte. Weiter ging es dann über eine Brücke und der Blick öffnete sich in die Schlucht. Viel Geschicklichkeit ist gefordert um über die riesigen Sandsteinfelsen, Felsvorsprünge oder Minihöhlen zu klettern. Begeistert kletterten die Kinder hinauf, 15 m sind angegeben, mussten dann natürlich auch wieder herunter, haben alle geschafft! Ein großer schwarzer Käfer wurde auch interessiert beobachtet und am Ende des Rundweges, der noch über viele Wurzeln führt, hatten sich alle eine saftige Melone verdient. Gegenüber vom Parkplatz am Schnittlinger Loch beeindruckt die 450 Jahre alte Eiche mit einem Stammumfang von 6 Metern. Der gelungene Tag wurde abgerundet mit einem Picknick am Spielplatz in Wasserzell.

