
Am 24. und 25. Januar wurde die Turnhalle in Georgensgmünd zu einem Ort, an dem man spüren konnte, was Fußball in einem Dorf bewirken kann.Weil unsere eigene Halle für ein solches Event schlicht zu klein gewesen wäre, wurde sie eigens für unsere Spielgemeinschaft aus dem TSV Röttenbach und dem TSV Mühlstetten angemietet. Dort stemmten wir gleich fünf Turniere – ein riesiger organisatorischer Kraftakt, den wir nur dank eines starken Miteinanders bewältigen konnten.
Sportlich hätte es kaum besser laufen können: Drei Turniersiege, dazu ein zweiter und ein dritter Platz – Ergebnisse, die zeigen, welches Potenzial in unseren Mannschaften steckt.Doch dieses Wochenende war mehr als eine reine sportliche Erfolgsmeldung.
Möglich wurde all das nur durch die vielen Helferinnen und Helfer, die mit Herz und Leidenschaft im Hintergrund arbeiteten.Ob Auf- und Abbau, Turnierleitung, Verkauf oder Betreuung – überall wurde angepackt, gelacht und unterstützt.Ein Zuschauer soll sogar gesagt haben, er habe an diesem Wochenende die „weltbesten Wurstsemmeln“ gegessen. Und ganz ehrlich: Das ist kein Wunder, wenn man weiß, mit wie viel Liebe und guter Laune unser Team dort gestanden hat.
Auch für Trainer, Betreuer und Organisatoren waren es lange, intensive Tage. Doch spätestens beim Blick in die strahlenden Kinderaugen war jede Mühe vergessen.Jubel, Stolz und pure Freude machten jede Minute wertvoll. Und ja – es halten sich Gerüchte, dass manche Kinder ihre Pokale mit ins Bett genommen haben. Wenn das kein Zeichen echter Begeisterung ist, was dann?
Und wenn man kurz zurückschaut, wirkt es fast unglaublich: Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass Kinder heute selbstverständlich das SG‑Wappen auf der Brust tragen?Dass man gemeinsam Fahnen schwenkt? Dass völlig egal ist, aus welchem Ort man kommt – weil man füreinander einsteht und als Einheit auftritt?
Besonders beeindruckend wird das Ganze, wenn man sich erinnert, wie es vor ein paar Jahren aussah: Jugendfußball in Röttenbach?Quasi nicht mehr vorhanden. Und jetzt? Gemeinsam haben wir ihn wieder aufgebaut. Schritt für Schritt. Mit Herz, Ausdauer und unzähligen Menschen, die mehr machen als nur „ihren Job“.Heute wächst unsere Jugendabteilung Jahr für Jahr weiter – und solche Turnierwochenenden zeigen eindrucksvoll, wie viele Kinder wir für Fußball begeistern können. Und wie dadurch wieder neue ihren Weg zu uns finden.
Dieses Wochenende hat gezeigt, was möglich ist, wenn zwei Dörfer und zwei Vereine zusammenhalten. Hier ist in den letzten Jahren Großes entstanden – und es kann noch sehr viel Größeres daraus wachsen. Die Basis steht: Gemeinschaft, Engagement und die Freude am Fußball.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Turnierwochenende möglich gemacht haben – auf und neben dem Platz.
